Power Yoga ist ein Begriff, der für viele Arten von Yoga-Kursen verwendet wird: Vinyasa Yoga, Power Core Yoga und Ashtanga Yoga. Vinyasa und Ashtanga sind körperlich fordernde Yogastile, bei denen schnelle, dynamische Bewegungsabfolgen im Mittelpunkt stehen. Während beim Ashtanga traditionell eine bestimmte Serie fester Bewegungsabläufe vorgegeben ist, können die Sequenzen im Vinyasa beliebig variiert werden. Was beide Yogastile gemeinsam haben: Du wirst auf jeden Fall ins Schwitzen geraten. Beim Vinyasa und Ashtanga gehen die einzelnen Asanas in schnellen, fließenden Bewegungen ineinander über; darum werden die Sequenzen auch als Flows bezeichnet. Der Sonnengruß ist beispielsweise ein typischer Flow. Die schnellen Positionswechsel, mit denen die Atmung immer synchronisiert werden muss, steigern Körperkraft, Gleichgewicht und Konzentrationsfähigkeit; dennoch sollte man schon eine gewisse Grundfitness mitbringen, wenn man sich in eine Vinyasa- oder Ashtanga-Stunde wagt. Besonders die festgelegten Abläufe im Ashtanga können außerordentlich anstrengend sein und auf Yoga-Anfänger unter Umständen sogar abschreckend wirken.Der Sanskrit-Begriff Vinyasa bedeutet soviel wie etwas auf eine bestimmte Art setzen, stellen oder anordnen und kann auf die „Anordnung“ der verschiedenen Positionen zu Bewegungsabfolgen bezogen werden. Ashtanga steht für Acht Stufen, die in der Ausübung dieses Yogastils Berücksichtigung finden sollen: Ethik, Disziplin, Körperübungen, Atmung, Kontrolle, Konzentration, Meditation und Erleuchtung. Damit wird vor allem der philosophische Hintergrund des Ashtanga betont. Vinyasa und Ashtanga eignen sich optimal zum Auspowern auf der Yogamatte. Beide Stile fordern und fördern Kraft, Balance, Flexibilität und Konzentration, und nebenbei wirst du auch die ein oder andere Kalorie verbrennen; aufgrund der hohen körperlichen Anstrengung ist jedoch eine bereits grundlegend vorhandene körperliche Fitness empfehlenswert. Wer schon mit Hatha Yoga vertraut ist, kann sich aber ruhig in eine Vinyasa-Anfänger-Stunde wagen. Für die schnellen, schweißtreibenden Bewegungsabläufe ist eine rutschfeste Matte mit guter Bodenhaftung besonders wichtig. Damit du deine Balance nicht verlierst, sollte die Matte nicht stärker als ca. 4 mm gedämpft sein. Bei Vinyasa und Ashtanga geht es in der Regel heiß her; die schnellen, schweißtreibenden Bewegungen machen ein luftiges, möglichst kaum spürbares Outfit unabdingbar. Für Yoginis sind Leggings und Tank oder Bra Tops ideal; männliche Yogis sind mit kurzen Hosen und Tank Tops für Männer gut beraten. Feuchtigkeitsableitende Funktionsmaterialien sorgen dafür, dass der Schweiß möglichst schnell verdunstet. Je nachdem, wieviel Schweiß tatsächlich fließt, ist es empfehlenswert, immer ein Handtuch oder Mattentuch griffbereit zu haben; entweder nur zum Abtrocknen zwischendurch oder als rutschfeste Mattenauflage für besonders schweißtreibende Übungen.