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Shivananda Yoga (Integraler Yoga) gehört mit Meditation Ernährungslehre zum klassischen indischen Stil des Hatha Yoga. Integraler Yoga ist kein eigenständiger Stil, bei dem eine besonder Asana-Praxis im Vordergrund steht. Dem Begründer des Integralen Yoga, dem indischen Arzt Swami Shivananda, ging es vielmehr darum, Yoga ins tägliche Leben als Lebeshaltung miteinzubeziehen. Integral wird hier mit "ganzheitlich" übersetzt und soll den Schüler an die ursprüngliche Lehre des Yoga erinnern, bei der es darum geht, die sechs verschieden Yogawege möglichst gleichmäßig in das Leben zu integrieren. Dies Wege sind: Hatha Yoga, Kundalini Yoga , Karma Yoga, Jnana Yoga Bhakti Yoga und Raja Yoga. Laut Shivanda wird das wahre Ziel des Yoga, die Selbstverwikklichung , so am schnellsten erreicht, wiel der Integrale Yoga zu einer harmonischen Entwicklung der ganzen Persönlichkeit führt. Das ist die bekannteste und traditionellste Form der zahlreichen Yoga-Arten. Und sie ist prima geeignet für Yoga-Anfänger. Das aus dem Sanskrit stammende Wort Hatha bedeutet übersetzt so viel wie Anstrengung, Kraft und Hartnäckigkeit, aber auch Unterdrückung und Gewalt – im Sinne von „Ohne Fleiß kein Preis“. Die beiden Wortteile Ha und tha haben aber auch jeweils eine eigene Bedeutung: Sie stehen für Sonne (Ha) und Mond (Tha). Hatha-Yoga vereint also entgegengesetzte Energien, um unsere Energiepotenziale freizusetzen. Beim Hatha-Yoga werden die Positionen langsam eingenommen und vergleichsweise lange gehalten. Es geht nicht darum, die Stellung perfekt auszuführen, sondern das Körpergefühl zu schulen und die Muskeln zu trainieren. Durch die sanften Übungen eignet sich das körperorientierte Training besonders für Anfänger und Untrainierte. Ziel ist es, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Erreichen kannst du dies mithilfe von präzise ausgeführten Körperstellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Tiefenentspannung (Shavasana). Die Übungen schaffen ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist. Hatha-Yoga kräftigt Muskeln, Sehnen und Bänder und löst Energieblockaden – das lässt die Energie wieder fließen und aktiviert innere Heilkräfte. Die Atmung gehört zu den wichtigsten Funktionen des Körpers. Doch durch langes Sitzen, Alltagsstress, Anspannung oder Fehlhaltungen atmen viele Menschen zu flach. Die Folge: Sie ermüden und ermatten rascher. Mit Yoga kannst du wieder zu einer natürlichen Atmung zurückfinden und dem Körper ausreichend Sauerstoff sowie Lebensenergie, genannt Prana, zuführen. Durch eine ruhige Atmung entspannt sich dein Körper, und dein Geist wird wieder klarer. Atemübungen, können sich sogar positiv auf Ängste, Lampenfieber und Depressionen auswirken. Am Ende eines Hatha-Trainings stehen immer Entspannungsübungen oder Meditation. Sie sollen Stresshormone abbauen, das Immunsystem stärken und vollkommene Entspannung bringen. Diese abschließende Trainingsphase dauert zwischen zehn und 15 Minuten. Einsteiger sollten ein wenig Geduld mitbringen. Es dauert meist eine Weile, bis du wirkliche Tiefenentspannung erreichst. Doch durch regelmäßiges Training wirst du merken, wie du von Mal zu Mal besser entspannen kannst. Die Liste der positiven Wirkungen von Hatha-Yoga ist lang. Die Muskulatur profitiert spürbar vom sanften Training, insbesondere der Rücken. Zudem kräftigst du Bänder, Sehnen und Muskeln und machst sie flexibler. Aber auch stressbedingte Beschwerden wie Schlafstörungen, Magen- und Kopfschmerzen lassen sich mit Hatha-Yoga lindern. Studien zeigen, dass Hatha-Yoga Stresshormone, wie Prolaktin und Cortisol, sowie die Herzfrequenz sinken lässt. Damit werden Stressreaktionen im Körper gedämpft und du reagierst weniger empfindlich auf Stressreize. Zu weiteren positiven „Nebenwirkungen“ gehören eine fittere Immunabwehr, neue Konzentrationskraft sowie ein verbessertes Körperbewusstsein.

Dank unterschiedlicher Schwierigkeitslevel im Training ist dieser Kurs für Alle geeignet.