Vipassana gehört mit zu den ältesten Formen der Meditation. Bereits vor 2500 Jahren wurde diese Meditationsform in Indien gelehrt. Die beliebteste Art Achtsamkeit in Vipassana Meditation zu schulen ist die Konzentration auf die eigene Atmung. Den Atemprozess zu beobachten schult die Aufmerksamkeit gegenüber kleinsten Empfindungen. Physische und emotionale Veränderungen werden besser erkannt. Vipassana ist eine alte Meditation, die will dazu anleiten, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. Es ist ein Weg der Selbstbeobachtung, bei dem die Achtsamkeit auf die Wechselbeziehung zwischen Körper und Geist gerichtet wird. Durch die Übung im Wahrnehmen der körperlichen Empfindungen kann erfahren werden, wie Körper und Geist gegenseitig aufeinander einwirken. Diesen Übungsweg kann man mit einer Reise vergleichen, die uns zu dem gemeinsamen Ursprung von Körper und Geist führt und uns von den emotionalen und geistigen Verstrickungen und egoistischen Bindungen befreit. Der Geist wird geläutert und mit Liebe und Mitgefühlt beseelt. Was bringt dir Vipassana Meditation im Alltag? In erster Linie geht es darum, sich besser, fitter und wacher zu fühlen. Vipassana ist die beste Methode, um dem Stress zu entgehen und Frieden in sein Leben zu holen. Sie hilft Spannungen im Körper abzubauen. Besseres körperliches Wohlbefinden zu finden und schwierige Aufgaben mit Fokus und Leichtigkeit zu lösen. Körperliche Leiden, wie Kopfschmerzen und Rückenschmerzen werden durch die Entspannungsmethoden besser. Die Atmung ist der wichtigste Teil der Vipassana Meditation und dient zu folgenden. Innerlich zu einer gewissen Ruhe zu kommen. Dazu ist folgender Rhythmus sehr effektiv: Atme zuerst ganz normal ein und aus, und achte dabei darauf, wie der Atem immer langsamer wird. Wenn er schließlich, das kann nach wenigen Sekunden oder ein paar Minuten sein, völlig gleichmäßig ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Achtsamkeit. Dabei konzentriert sich der Anwender auf ein ganz bestimmtes Körperteil. Beispiel die Nase und das ganze während der Atmung. Wenn es an der Nase kribbelt oder andere Gedanken in den Kopf kommen sofort davon ablassen. Wieder anfangen für einige Zeit nur zu atmen. Danach wieder probieren, sich auf die Nase zu konzentrieren. Zwar kann es am Anfang einige Zeit dauern bis der Kopf Gedankenfrei bleibt, aber mit ein wenig Geduld schafft das jeder. Der letzte der drei Bestandteile ist die Empfindlichkeit. Dieser sollte probiert werden, wenn die Vipassana Meditation schon einige Zeit ausgeübt wird. Hier wird sich wieder bewusst auf ein beliebiges Körperteil konzentriert. Doch geht es nicht um die Gedanken, sondern darum, ein Kribbeln in dem entsprechenden Teil wahrzunehmen. Der Weg des Vipassanas steigert die Achtsamkeit auf die eigenen Empfindungen aber auch auf die Dinge und Menschen, die dich umgeben. Durch die daraus erfahrenen Einsichten wirst du selbst auferlegte Täuschungen und Illusionen durchschauen können, um dadurch zu größerer Selbstkontrolle und zu innerem Frieden zu gelangen.

Das sind die Vorteile:

  • Stressbekämpfung
  • Bewältigung schwieriger Aufgaben
  • Lösen von Anspannung
  • Innere Ruhe
  • Beseitigung psychosomatischer Symptome

Eine regelmäßige Meditationspraxis schärft außerdem die Wahrnehmung und erhöht die Achtsamkeit. Durch das Training des Geistes wirst du ein Werkzeug für dich entdecken, wie du bewusst deine Gedanken und Empfindungen auch im Alltag steuern kannst. Suche nach einer Möglichkeit der Selbsterkenntnis, dann gehört  vielen anderen Meditationsformen die Vipassana-Technik sicherlich zu einer der effektivsten Methoden. Durch die intensive Beschäftigung schaffst du dir selbst Raum und Zeit, um dich voll und ganz auf dein Vorhaben konzentrieren zu können.