„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, schreibt Saint-Exupéry in „Der kleine Prinz“. Wenn wir „im Herzen“ sind, sind wir im Fluss. Anahata Chakra steht für unser innerstes Zuhause, unsere Seele.

Die sanfte und gleichzeitig aktive Meditationstechnik sensibilisiert das Herz Chakra (Anahata) und reinigt den gesamten Organismus. Angestaute Gefühle können sich auflösen und eine neue Heiterkeit und Freude im Herzen werden entdeckt.

Auf mentaler Ebene steht Herz Chakra dafür zu geben und zu teilen, ohne eine Gegenleistung dafür zu verlangen. Es steht für eine Haltung von innerer Fülle und dem Vermögen zu erkennen, wo die Grenzen sind, um dich selbst zu schützen.

Auf emotionaler Ebene steht das Herz Chakra für die Fähigkeit, dich selbst zu lieben, Liebe zu schenken und zu empfangen, Freundlichkeit und Mitgefühl für dich selbst und auch für andere. Das vierte Chakra steht auch für das Vertrauen in den inneren Kompass, deine Intuition. Anahata hilft dir, die Dinge zu akzeptieren, wie sie sind, und in Balance zu leben – mit dir selbst, aber auch mit deiner Umwelt. Mit einem ausbalancierten Herz Chakra wirst du dich umgeben von Liebe, Mitgefühl und Freude fühlen und bist mit der Welt verbunden.

Anahata Chakra ist das Zentrum der Hingabe, des Mitgefühls, der Freude, der Vergebung und der Liebe, besonders der bedingungslosen Liebe. „Anahata“ bedeutet auf Sanskrit „nicht angeschlagen“. Die Liebe im Anahata Chakra muss „nicht angeschlagen“ werden – sie ist stets da und kann als unerschöpfliche, bedingungslose Kraftquelle angezapft werden.

Vielleicht geht es ja bei dir zu Hause an Weihnachten nicht gerade besinnlich und herzoffen zu – dann kannst du jetzt ganz besonders in dein Herz hineinspüren, wo du jederzeit aus dieser Quelle an Liebe und Mitgefühl schöpfen kannst.